Travel Diary: Besichtigung der Brauerei Gebr. Maisel KG in Bayreuth (Gastbeitrag)

Heute gibt es eine kleine Premiere hier auf dem Blog – Ihr könnt heute den ersten Gastbeitrag von meinem Mann lesen. Wie Ihr sicherlich schon in der Überschrift erahnen konntet, dreht sich heute alles um die Welt des Bieres. Ich selbst trinke ehrlich gesagt kein Bier, dafür mein Mann aber umso lieber. Trotz dessen, besuche ich leidenschaftlich gerne Brauereien um bei einer Führung einen Blick hinter die Kulissen werfen zu können.

Die Besichtigung der Brauerei Gebr. Maisel KG in Bayreuth war bereits meine vierte Brauerei-Besichtigung und ich habe mich deshalb auch sehr über die Einladung gefreut. An dieser Stelle nochmals vielen lieben Dank an die Brauerei Gebr. Maisel KG* für die Einladung nach Bayreuth ins Restaurant Liebesbier mit anschließender Besichtigung des historischen Brauerei-Museums. Unsere Meinung bleibt davon unberührt.

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Nun möchte ich Euch aber nicht länger auf die Folter spannen und mein Mann von der Besichtigung der Brauerei Gebr. Maisel KG in Bayreuth erzählen lassen:

Als Ehemann einer Food-Bloggerin bin ich prädestiniert als Versuchskaninchen für neue Veggie-Gerichte, Superfood-Smoothies und allerlei exotisches Gebäck. Aber manchmal mag ich auch einfach einen deftigen Burger und dazu ein frisches Bier. Deshalb habe ich mich über die Einladung nach Bayreuth zur Brauerei Gebr. Maisel KG* noch mehr als meine Frau gefreut.

Über die Brauerei Gebr. Maisel KG

Maisels Weißbiere sind schon lange überregional bekannt. Unter dem Label “Maisel & Friends” entstehen zudem wunderbare Craft-Biere wie IPA, Ale und Stout. Besonders interessant sind die Limited Editions, im Wortsinn einmalige Biersude, teilweise sogar im Cherry- oder Gin-Fässern gereift. Mein Favorit war das “Tils”, ein mildes, sommerfrisches Lager. Maisel & Friends braut das Bier exklusiv für Til Schweiger und sein Restaurant „Barefood Deli“ in Hamburg. Mehr davon!

Maisel ist ein Familienbetrieb in der vierten Generation und gehört zu den Freien Brauern, ein Verbund unabhängiger Familienbrauereien. Es gibt immer weniger Brauereien in privater Hand. Immer mehr kleine Brauereien werden von den wenigen, globalen Braukonzernen aufgekauft oder verschwinden einfach ganz aus der Bierlandschaft. Um so erfreulicher ist, dass in den letzten Jahren Bewegung in den Mark kam. Einheitsbiere wie Pils, Export und Weizen müssen in den Regalen den jungen, wilden Craft-Bieren Platz machen. Neue oder seltene Biersorten von kleinen Brauereien schaffen es mittlerweile wieder bis in unseren heimischen Supermarkt und wollen probiert werden.

Sicherlich gehören die historischen Gebäude der Familienbrauerei zu den Sehenswürdigkeiten von Bayreuth. Ein Brauereimuseum, das Restaurant “Liebesbier”, ein Shop und eine Brauwerkstatt finden in der “Maisel’s Bier-Erlebniswelt” ihren Platz.

 

Das Restaurant “Liebesbier”

Das Restaurant Liebesbier verwöhnt seine Gäste mit einer amerikanischen Küche, aber mit ausschließlich regionalen, saisonalen Produkten. Probiert mal einen Burger und die Hauspommes! Das Liebesbier befindet sich im ehemaligen Kellerbereich des historischen Brauereigebäudes. Die Räumlichkeiten wurden aufwändig umgebaut und renoviert. Natürliche Materialen wie Ziegelstein, Holz und Leder bestimmen die geschmackvolle Einrichtung und sorgen für ein wohliges Ambiente. Viele kleine und große Nischen bieten Platz für 300 Gäste.

Auch im Außenbereich gibt es nochmal so viel Platz. Leider war das Wetter noch etwas zu winterlich um den Biergarten zu testen.

Ganz klar spielt das wunderbare Lebensmittel Bier die wichtigste Rolle im Liebesbier. An der Theke mit 21 Zapfhähnen für 21 unterschiedliche Fassbiere können alle Wünsche erfüllt werden. Komplettiert wird diese Auswahl durch eine zusätzlich Bierkarte oder eher ein “Bierbuch”, das nochmal unzählige, ungewöhnliche Biere aus aller zur Auswahl Welt bietet. Schade nur, dass es nicht auch so ein Liebesbier bei uns daheim in Würzburg gibt.

 

Das Brauerei-Museum

Während heute ein moderner Braumeister sich mit Themen aus Anlagenbau, Chemie und Mikrobiologie befasst, mussten seine Vorgänger noch richtig zupacken. Im Brauereimuseum finden sich beeindruckende, historische Ausstellungsstücke rund um dieses traditionelle Handwerk aus der Geschichte der Brauerei Maisel. Vieles hat sich in seither geändert, nicht unbedingt zum schlechten. Wer würde heute noch gerne als Bierträger arbeiten wollen? Trotzdem wird klar, dass Bier heute ein Industrieprodukt ist. Umso mehr freut es uns, dass es noch unabhängige Familienbrauereien gibt und handwerklich gebraute Biere immer populärer werden. Im Museum findet sich auch die größte Bierkrug- und Bierglas-Sammlung der Welt. Maisel hat es damit sogar ins Guinness-Buch geschafft.

Auch der dem Liebesbier angeschlossene Shop ist sehenswert. In dem wunderschönen Interieur locken unzählige Biersorten, coole Logo-Shirts und -Gläser zum Großeinkauf.

 

Fazit

Wir hatten auf jeden Fall  einen tollen Tag. Ich habe viel über die Brauerei Gebr. Maisel KG und die Geschichte des Biers erfahren. Leider konnte ich nicht ansatzweise alle Biersorten probieren. Bei unserem nächsten Besuch in Bayreuth werden wir deshalb auf jeden Fall wieder dem Restaurant Liebesbier einen Besuch abstatten.

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