Tee-Entdecker: Hintergrundwissen über Grüner Tee

Grüner Tee und ich hatten einen schwierigen Start. Ihr müsst wissen, ich bin schon immer eine leidenschaftliche Teetrinkerin. Frühe mit viel Zucker in der Tasse und fast ausschließlich aromatisierter Tee. Das hat sich aber über die Jahre extrem geändert. Nicht nur, dass Zucker mir nicht mal mehr in die Nähe von Tee kommt, nein ich erkenne auch bereits am Geschmack ob es sich um eine gute Qualität des Tees handelt oder auch nicht.

Zurück zur eigentlichen Geschichte die ich Euch erzählen wollte. Ich hab früher niemals Grünen Tee getrunken – meiner Meinung nach viel zu bitter und geschmacklich auch überhaupt nicht meine Welt. Damals habe ich auch überhaupt keinen Wert auf Qualität gelegt und meine ersten Versuche mit Grüner Tee waren eher billige Beuteltees die auch bereits nach noch nicht einmal einer Minute bitter wurden. Zum Glück aber hatte ich einen lieben Kollegen, der leidenschaftlicher Grüntee-Trinker war. Er hat nie Kaffee getrunken, sondern ausschließlich Tee. Die Qualität des Tees hatte dabei höchste Priorität für ihn und dafür danke ich ihm heute noch. Durch ihm habe ich mich langsam aber sicher wieder an den Grünen Tee herangetastet und habe dabei auch erst einmal gemerkt, welche großen Unterschiede es bei Tee doch gibt. Grüner Tee wurde bereits nach kürzester Zeit zu meinem absoluten Lieblingstee.

Ich habe Euch heute noch einiges Hintergrundwissen über Grünter Tee mitgebracht:

Herkunft und Geschichte

Die Teepflanze Camellia Sinensis aus Asien ist der Ursprung aller Teesorten und auch die des Grünen Tees. Wenn man der Legende Glauben schenken darf, wurde das Getränk eher durch Zufall durch den damaligen chinesischen Herrscher Shen Nung entdeckt. Als er mit einer heißen Tasse Wasser unter einem Teebaum saß, vielen einige Teeblätter hinein. Er entschloss sich, den Aufguss auszuprobieren und da es ihm so gut geschmeckt hat, war die Welt um ein Getränk reicher. Am Anfang wurde der Tee noch aus frischen Blättern zubereitet – um aber eine Haltbarkeit zu erhalten, hat man ein wenig experimentiert und die Blätter getrocknet. Dadurch entstand der uns heute bekannte Grüntee. Wusstet Ihr z.B. dass für schwarzen und grünen Tee die gleichen Teeblätter verwendet werden? Der Unterschied zu Schwarztee ist allerdings die weitere Verarbeitung der Blätter. Bei Grünem Tee werden diesen nach der Ernte geröstet oder gedämpft, so dass keine Oxidation mit der Umgebungsluft stattfindet.

Herstellung Grüner Tee

Für die Herstellung von Grüner Tee werden die Teeblätter zum großen Teil per Hand gepflückt. Nur in einigen Gebieten Japans oder auch bei preiswerteren Sorten aus Südindien werden die Blätter maschinell geerntet. Die Teeblätter müssen spätestens eine Stunde nach dem Pflücken durch Dämpfen oder Rösten schonend erhitzt werden um so die Enzymen, welche für eine Fermentation verantwortlich sind, zu stoppen. Dadurch wird übrigens auch die grüne Farbe der Blätter bewahrt.


Zubereitung Grüner Tee

Echte Teekenner wissen es bereits – das Wasser wie auch dessen Temperatur spielt eine enorme Rolle bei der richtigen Zubereitung. Sehr kalkhaltiges, verchlortes oder gar fluoriertes Wasser ist es eher ungeeignet für Grüner Tee und kann den Geschmack enorm verändern. Noch ein wichtiger Hinweis – Grüner Tee mag es nicht so heiß. Eine Temperatur von 70-80°C ist ausreichend, damit er seinen vollen Geschmack entfalten kann. Je nach Sorte lässt man ihn ungefährt 80-90 Sekunden ziehen, wer es etwas stärker möchte auch gerne ein paar Sekunden länger. Allerdings sollte man genau darauf achten, damit er nicht zu viele Bitterstoffe entfalten kann.

Auswirkung auf die Gesundheit

In Asien wird Grüner Tee bereits seit Jahrhunderten wegen seiner Heilwirkung geschätzt und auch die westliche Medizin erforscht dessen gesundheitlichen Wirkungen. Einige wissenschaftliche Studien belegen, dass Grüner Tee Einfluss auf unser Herz-Kreislaufsystem hat und den Blutdruck senken kann. Darüber schwören viele bei einer Diät auf Grünen Tee, da er den Stoffwechsel und die Fettverbrennung ankurbelt. Aber wer denkt, er könne von Grüntee schlank werden ohne etwas zu tun irrt. Schlank trinken kann man sich dadurch nicht, allerdings können die Inhaltsstoffe im Grüntee hierbei unterstützen.

Beutel-Tee oder loser Tee?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sowohl loser Tee als auch Beutel-Tee sehr gut sind. Für Teebeutel werden häufig kleine Blattstücke verwendet und dieser ist somit auch etwas kräftiger als loser Tee im Geschmack. Es kommt dabei natürlich immer auf die Qualität an. Viele Tees – gerade auch im Früchte- oder Kräuterbereich sind aromatisiert, was den natürlichen Geschmack verfälscht. Die komplette neue Tee-Serie von Lebensbaum enthält ausschließlich Zutaten aus biologischem Anbau und hat dabei keinerlei Aromazustäze oder Zusatzstoffe. Hier habt Ihr auf jeden Fall einen hohen Qualitätsanspruch und könnt den Tee ruhigen Gewissens verwenden.

Meine Empfehlung für Grüntee-Neulingen und Umsteiger

Wenn Ihr noch Grüntee-Neulinge seid, empfehle ich Euch auf jeden Fall langsam zu beginnen. Hierfür kann ich Euch guten Gewissens meinen neuen Lieblingstee “Orange & Grün” von Lebensbaum* empfehlen. Die starke Grüntee-Note die viele zu Beginn so stört, ist hier nicht ganz so stark geprägt. Für alle die gerne von Schwarztee auf Grüntee umsteigen und dabei z.B. aber nicht auf den Earl-Grey Geschmack verzichten möchten, würde ich raten den “Earl Grün” von Lebensbaum auszuprobieren. Ich liebe ja den Earl-Grey Geschmack sehr, kann allerdings kein Schwarztee trinken, da mir davon immer schlecht wird. Deshalb habe ich mich umso mehr gefreut, das Lebensbaum den “Earl Grün” mit in seine Serie aufgenommen hat.

*Werbung

Schaut auf jedenFall auch bei Marcel von voll gut & gut voll vorbei – dort findet Ihr jede Menge Wissenswertes über Kräutertee. Auf jeden Fall sehr empfehlenswert für alle, die gerne mal Hinter die Kulissen blicken möchten.

 

Auch heute habt Ihr wieder die Möglichkeit bei unserem Gewinnspiel mitzumachen. Auf unserer Reise durch die Tee-Welten haben wir Euch 2x ein wunderschönes Wanderlust-Teepaket von Lebensbaum mitgebracht jeweils bestehend aus

So könnt Ihr mit dabei sein:

Sei ein Tee-Entdecker und erzähl uns von deinem Lieblingstee

  • Hinterlasst uns hierfür einen Kommentar auf unserem Blog unter einem der Blogbeiträge zum Thema “Tee-Entdecker” oder schreibt uns eine Email an info@whatmakesmehappy.de oder an hello@vollgut-gutvoll.de .
  • Teilnahmeschluss ist der 13. Oktober 2017 um 23:59Uhr
  • Um die Gewinnchancen pro Person zu erhöhen, ist ein Kommentar bzw. eine Email pro Blogbeitrag zum Thema “Tee-Entdecker” erlaubt. Ob Ihr bei Marcel oder mir kommentiert ist dabei völlig egal. 😊
  • Maximale Anzahl an Kommentaren sind 3 Stück pro Person und somit auch gleichzeitig 3 Lose für das Giveaway.
  • Mit der Teilnahme an dem Blogevent stimmt Ihr zu, dass wir im Falle eines Gewinnes Eure Kontaktdaten an unseren Partner Lebensbaum weitergeben dürfen für die Zusendung Eures Wanderlust-Teepaketes.

Gemeinsam mit Marcel werden die Gewinner ausgewählt und in unserem letzten Blogbeitrag zum Thema “Tee-Entdecker” am 15. Oktober 2017 verkündet. Ausführliche Teilnahmebedingungen zu unserem Giveaway findet Ihr HIER.

Wir wünschen Euch viel Glück und sind gespannt welchen Tee Ihr besonders gerne trinkt!!!

Alles Liebe,

Steffi & Marcel

Hier noch eine kleine Vorstellung weiterer Sorten aus der neuen Tee-Serie von Lebensbaum*:

  1. “Darjeeling First Flush” ist ein handgepflückter Schwarztee und zart-blumig im Geschmack.
  2. Der Bio-Schwarztee “Earl Grey” besticht durch seinen kräftigen Geschmack – natürlich mit echtem Bergamotte-Öl und Zitronenöl.
  3. Ein Favorit für alle Grüntee-Liebhaber – der duftende “Jasmin & Grün” Tee.
  4. Mein persönliches Highlight – der feinherbe Bio-Grüntee  “Earl Grün”, der kleine Bruder von Earl Grey. Ebenfalls mit echtem Bergamotte-Öl und Zitronenöl.

Alle Zutaten sind aus ökologischem Landbau und sind von höchster Qualität. HIER findet Ihr noch weitere Informationen rund um die neuen Tee-Sorten von Lebensbaum.

*Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Lebensbaum entstanden. Hierfür vielen Dank!!!

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