Reisen: Death Valley Nationalpark USA

Nun ist es schon wieder über einen Monat her als wir von unserem großen Sommerurlaub in den USA zurückgekehrt sind. Wahnsinn wie die Zeit verfliegt. Auf Instagram und Snapchat (wmmehappy) habe ich Euch an unserem Urlaub teilhaben lassen. Wie versprochen gibt es aber auch hier auf dem Blog noch einen Reisebericht und natürlich einige schöne Bilder unserer Rundreise durch den Westen der USA. Da wir in diesen drei Wochen aber so unheimlich viel gesehen und erlebt haben ist es schwer dies alles in einem Beitrag unterzubringen. Deshalb habe ich mir gedacht dass ich Euch neben einem kleinen Travel Guide auch einige Höhepunkte unserer Rundreise etwas genauer vorstelle.

DeathValley

Anfangen möchte ich heute mit dem Death Valley Nationalpark im Westen der USA.

Dies war bereits mein zweiter Besuch im Death Valley und ich bin immer noch sehr fasziniert von dieser Gegend. Obwohl sie wie ausgestorben scheint, hat sie dennoch sehr viel zu bieten. Besonders sehenswert in diesem Nationalpark ist das Badwater Basin. Hier befindet sich der tiefste Punkt des Tales mit 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel. Vor 3000 Jahren befand sich hier noch ein 200m tiefer See, welcher aber inzwischen komplett ausgetrocknet ist. Übrig geblieben davon ist lediglich noch eine weiße Salzmasse. Wer möchte kann auf dem Salz weit in den ausgetrockneten See hineinlaufen. Bitte vergesst aber Euer Wasser nicht. Im Sommer kann es dort unheimlich heiß werden, wir hatten selbst weit über 40°C im Juli.

DeathValley

DeathValley

 

Wer einen wunderschönen Blick über einen Großteil des Death Valley haben möchte, sollte auf jeden Fall zum Dante´s View fahren. Hier hat man auf einer Höhe von 1669 Metern über dem Meeresspiegel eine fantastische Aussicht. Neben dem Badwater Basin sieht man auch den Telescope Peak welcher mit 3366 Meter über dem Meeresspiegel der höchste Punkt im ganzen Nationalpark ist. 

DeathValley

 

Auf dem Rückweg vom Badwater Basins lohnt es sich auf alle Fälle einen kleinen Umweg zur Artist´s  Palette zu machen. Den Namen bekam die Gebirgskette durch Ihre vielfarbigen Gesteinsformationen. Diese Farben entstehen durch die Oxidation verschiedenere Metalle wie z.B. Eisen (rot) und Kupfer (grün/türkis).

DeathValley

DeathValley

 
Da der Death Valley Nationalpark bekannt für seine heißen Temperaturen ist, sollte Sicherheit hier an erster Stelle stehen. Deshalb habe ich noch einige Tipps für Euch mitgebracht:

Wasser, Wasser, Wasser
Bitte schaut immer dass Ihr ausreichende Mengen an Wasser in Eurem Auto mit Euch führt. Solltet Ihr das Auto verlassen, immer eine oder gleich mehrere Flaschen Wasser mitnehmen. Auch wenn Ihr denkt Ihr seid nur kurz unterwegs, bitte unterschätzt das nicht. Die Hitze und der damit verbundene Flüssigkeitsverlust sind enorm. In dieser Gegend kann das tödlich sein! Bitte rechnet also ca. 4 Liter Wasser pro Person für Euch mit ein. 

Tiere
Im Death Valley gibt es Klapperschlange, Schwarze Witwen (Spinnen) und auch Skorpione die sich gerne in kleine Ecken verkriechen und dort Unterschlupf finden. Deshalb achtsam sein wo man seine Füße oder auch Hände hinsetzt. 

DeathValley

Wetter
Wie bereits erwähnt sind Temperaturen um die 40°C/50°C im Sommer keine Seltenheit. Wir waren Mitte Juli dort und hatten weit über 40°C an diesem Tag. Es gibt dort aber tatsächlich auch Sturm & Regen wie wir feststellen mussten. Einige Tage bevor wir das Tal durchquerten hat es hier stark geregnet und die Straßen waren überspült. Solltet Ihr einen dieser Stürme oder Platzregen geraten ist es sehr ratsam einen höher gelegeneren Ort aufzusuchen. Die Straßen haben viele Schlaglöcher die mit Wasser volllaufen und Euch schnell in eine brenzlige Situation bringen können. 

Autofahrt
Bevor Ihr in das Death Valley fahrt, ist es wichtig einen vollgetanktes Auto zu haben. Ihr werdet dort so gut wie keine Tankstellen finden. Bleibt auch immer auf den vorgesehenen Straßen und fahrt achtsam. Jeder noch so kleine Unfall kann tödlich sein! Es fahren kaum Autos durch das Gebiet und man wäre im Notfall auf sich alleine gestellt. Kleine Unfälle sind übrigens die hauptsächliche Todesursache im Death Valley. 

DeathValley

 
Wann ist der beste Zeitpunkt um das Death Valley zu besuchen?

Sommer
Der Sommer im Death Valley startet ziemlich früh. Bereits im Mai können hier Tageshöchstwerte von über 30°C erreicht werden. Die Temperaturen sind allerdings nicht mit unseren zu vergleichen. Erst Mitte/Ende Oktober gehen die Temperaturen bis auf 28°C wieder runter. Juli und August sind die zwei heißesten Monate im Death Valley. 

Herbst
Der Herbst im Death Valley startet meistens Ende Oktober mit Temperaturen rund um 26°C-28°C.  Ab Oktober findet Ihr dort wohl die angenehmsten Temperaturen. Der Himmel ist im Herbst sehr klar und man hat eine gute Sicht auf die Sterne. Für alle Camper sollte dies mit der idealste Zeitpunkt sein, da es in der Nacht noch nicht ganz so frisch wird. Bis Mitte/Ende November sinken dann die Tagestemperaturen auf 20°C runter. 

Winter
Der Winter startet meistens Ende November/Anfang Dezember und hält sich bis Mitte/Ende Februar. Um diese Zeit haben wir Tagestemperaturen bis maximal 14°C sowie Nachttemperaturen bis 1°C.  Man sollte sich auch auf Regen, Sturm und evtl. Schnee einstellen. 

Frühling
Der Frühling startet im März und hält sich bis Ende April mit Temperaturen um die 18°C.  Dies ist die beliebteste Zeit um das Death Valley zu besuchen. Wenn es im Winter einige Regentage gab, kann man um diese Jahreszeit wunderschöne Wildblumen sehen die das Death Valley schmücken. Für Camper sind diese Monate wie auch im Herbst absolut empfehlenswert. 

DeathValley

Ansonsten kann ich Euch nur empfehlen den Death Valley Nationalpark mit in Eure Rundreise im Westen der USA aufzunehmen. Auch wenn Ihr in Ihr Las Vegas seid, lohnt es sich eine Tagestour dorthin zu planen. Ihr werdet es auf keinen Fall bereuen!!! 😊

Wart Ihr bereits im Death Valley? Wenn ja wie hat es Euch gefallen?

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  • Oh, das Death Valley. Da werden Erinnerungen wach. Mir hat dieser Nationalpark auch besonders gut gefallen, eigentlich sogar noch mehr als der Grand Canyon. Tolle Fotos!

    Herzlich,
    Anna

    • Liebe Anna,
      vielen lieben Dank, es freut mich sehr dass dir meine Fotos so gut gefallen
      Mir persönlich hat der Grand Canyon auch nicht ganz so gut gefallen. Das Death Valley ist auf jeden Fall immer eine Reise wert.
      LG Steffi