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Rezension: “Meine feine Chocolaterie” / Walnuss-Schoko Cookies

Vor einigen Wochen hat mich das Buch “Meine feine Chocolaterie – Rezepte die glücklich machen” von Blogg dein Buch erreicht. Leider habe ich es bisher noch nicht geschafft, meine Rezension darüber zu schreiben. Das möchte ich heute endlich gerne nachholen.

Für mich persönlich ist es nicht nur wichtig Euch das Buch vorzustellen, sondern auch selbst ein Rezept daraus zu testen. Dieses Walnuss-Schoko Cookies haben mir am Besten gefallen:

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Hier noch das Rezept für Euch:

Zutaten

125g    weiche Butter
150g    Mehl
75g      Walnüsse
100g    Zartbitter-Kuvertüre (oder noch übrig gebliebene Schokolade, z.B. von Weihnachten)
50g      brauner Zucker
2EL      Zucker 
2TL      Kakao
1TL      Backpulver
1Stk     Ei

Walnüsse grob hacken und mit den 2EL Zucker in einer Pfanne goldbraun karamellisieren.


Kuvertüre (oder die übrig gebliebene Schokolade) klein hacken. Butter mit dem braunen Zucker cremig schlagen und das Ei unterrühren. Mehl, Kakao und das Backpulver mischen und unter die Buttermasse rühren. Danach die karamellisierten Walnüsse sowie die klein gehackte Kuvertüre unter den Teig heben.


Aus dem Teig kleine Kugeln formen und diese mit ca. 5cm Abstand (maximal 3 Stk. in einer Reihe) auf ein mit Backpapier versehenes Backblech setzten und. Danach die Teigkugeln etwas flach andrücken.


Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 15-20 Minuten backen. Danach gut auskühlen lassen.

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Lasst es Euch schmecken!!!

Nun aber zurück zum Buch. “Meine feine Chocolaterie” von Andreas Neubauer (Rezepte) und Oliver Bracht (Fotos) besteht aus fünf Kapiteln und einem zusätzlichen Rezepte-Register auf 176 Seiten. Mit seinem Sportlack-Einband mit einem Leseband macht das Buch optisch schon viel her.

Bild via Blogg dein Buch

Im Kapitel 1 und 2 befindet sich jeweils das Vorwort und eine kleine Einführung in die Schokoladen-Basics. Hier wird z.B. der Unterschied zwischen Schokolade, Kuvertüre und Kakao aufgezeigt oder auch wie man Schokolade am Besten temperiert. Zusätzlich findet Ihr hier eine Übersicht der versch. Schokoladen mit Ihren Bestandteilen wie Kakaomasse, Kakaobutter, Milchpulver und Zucker – alles in Prozentangaben. Meiner Meinung nach ein interessanter Einblick in die Schokoladenwelt. 

Kapitel 3 widmet sich den “Süßen Kleinigkeiten” wie Cookies, Cupcakes und Konfekt. Hier findet Ihr Rezepte wie z.B. Schoko-Eclairs, Macarons, Schoko-Ingwer Pralinen und auch die Cassis-Glühwein-Trüffel. Bei letzterem würde mich mal interessieren, wo man Cassispulver kaufen kann? Ich habe es jedenfalls in meiner Stadt nirgends gefunden… Einige der Rezepte sind einfach nachzumachen, andere erfordern etwas Geschick und Geduld. 


Im nächsten Kapitel (Nr. 4) findet Ihr alles rund um die Kaffeetafel, sprich Kuchen, Tartes & Torten. Einige Rezepte daraus sind z.B. Blutorangen-Tartr, Schokoladen-Torte Tricolore, Kekskuchen und auch die Rum-Früchte Torte. Manche Rezepte aus diesem Kapitel sind definitiv nicht für Anfänger unter den Hobby-Bäckern geeignet und erfordern eine gewisse Erfahrung. 


Um das ganze etwas abzurunden, befinden sich im letzten Kapitel die cremigen Desserts wie Eiscreme, Soufflés und auch Sorbets. Mich persönlich haben davon folgende Rezepte besonders angesprochen: Bananen-Schoko-Smoothie, Karamellisierte Orangencreme, Chili-Kirsch Crumble oder auch das Lebkuchen Soufflé. Auch in diesem Kapitel gilt – es gibt Rezepte für jede Stufe, Anfänger, Könner oder auch Profis.

Wie bereits erwähnt, habe ich ein paar Rezepte getestet und möchte Euch meinen persönlichen Eindruck davon vermitteln:

  • Rezept Nummer 1 war das Lebkuchen Soufflé. Ich hatte mich genaustens an das Rezept gehalten und alle Anweisungen darin befolgt. Das Soufflé wird nach dem “anrühren” nochmals für ca. 20 Minuten in den Ofen geschoben. Bevor das Soufflé in den Ofen kam, war es wirklich furchtbar lecker und unheimlich cremig. Danach war es einfach nur ein Desaster. Ich habe das Soufflé in kleine Förmchen gefüllt. Diese sind im Backofen regelrecht übergelaufen. Als ich es aus dem Backofen geholt habe, waren das Soufflé innen hohl und es hat einfach nur noch grauenhaft geschmeckt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht was da los war.
  • Rezept Nummer 2 waren die Schoko-Milchschnitten mit süßem Kuhfleckenmuster. Ich war vorher etwas skeptisch, weil der Kuchen statt mit Butter mit Mayonnaise zubereitet wird. Die Schoko-Milchschnitten bestehen aus zwei Teilen. Unterer Teil sind ähnlich wie Brownies und der obere Teil ist eine Milch-Sahne Creme. Aber am unteren Teil scheiterte es dank der Mayonnaise. Der Teig war dermaßen fettig, das ich ihn erst einmal mit einem Küchentuch abtupfen musste um ihn etwas vom überschüssigen Fett und/oder Öl zu befreien. Auch nach dem er gebacken war, war er wirklich ungenießbar. Schade um das Rezept, es sah auf dem Bild wirklich fantastisch aus. Ich habe mir auch schon überlegt ob ich den Kuchen nochmals backen werde, allerdings mit einem anderen Rezept für den unteren Teil.
  • Für Rezept Nummer 3 habe ich weiße Schoko-Mandel Cookies gewählt. Hier gibt es nicht viel zu berichten. Ein klasse Rezept und bisher einer der besten (weiße Schokolade) Cookie-Sorten die ich je gebacken habe. Das Rezept dazu stelle ich die nächsten Wochen noch online.
  • Rezept Nummer 4 habe ich etwas weiter oben zur Verfügung gestellt. Auch diese hat mich restlos überzeugt. 
 
Mein persönliches Fazit:
Da ich ein leidenschaftliches Schokoladen-Fan bin, stand für mich sofort fest – diese Buch muss ich haben. Alle Rezepte enthalten sehr ansprechende Bilder und laden zum Nachbacken/-kochen ein. Auch wenn wenn zwei Rezepte daraus nicht sofort etwas geworden sind, würde ich mir das Buch dennoch zulegen. Es wird viel mit Gewürzen & Zutaten gespielt und dadurch erhält man einen etwas anderen Eindruck was man noch so mit Schokolade anstellen kann.  Die Rezepte sind vielfältig und können meiner Meinung nach jeden Hobby-Bäcker begeistern – sei es Anfänger oder Profi, ich denke man wird auf jeden Fall fündig. 
 
Wenn ich Euch Lust auf mehr gemacht habe, könnt Ihr das Buch “Meine feine Chocolaterie – Rezepte die glücklich machen” beim Hölker-Verlag für 19,95€ HIER bestellen. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Blogg dein Buch und den Hölker-Verlag, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben.

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5 Comments

  • Reply
    hokis 1981
    7. Januar 2015 at 13:36

    Toller und Interessanter Post!

    Super schöne Bilder! Danke Dir!

    Ich bin auch ein totaler Schokoladen Fan und werde mir dieses Buch sicher mal ansehen!!

    xoxo Jacqueline
    http://www.hokis1981.blogspot.com

  • Reply
    ullatrulla
    7. Januar 2015 at 20:20

    Schnitten mit Mayonnaise? Das ist ja mal abgefahren. Und hat ja offensichtlich nicht geklappt. Sehr komisch, hihi. Vielleicht testet du das Rezept nochmal mit Butter, vom Prinzip klingt es nämlich sehr spannend. Danke für die schöne Rezension.
    Liebe Grüße,
    Daniela

  • Reply
    Kathleen
    7. Januar 2015 at 20:20

    Die Cookies sehen super lecker aus (und das sage ich als Schoki-Verschmäherin)! Das Rezept würde ich unglaublich gern mal ausprobieren. Wenn ich aber an die ganzen Sachen denke, ich ich schon zu Weihnachten gegessen habe, verschiebe ich es wohl besser in die Jahresmitte 😉
    Liebe Grüße
    Kathleen

  • Reply
    danielas foodblog
    8. Januar 2015 at 18:34

    Oh, das wäre genau mein Buch. Leider ist Schokolade bei mir Intoleranz-bedingt gerade tabu :o( Aber dafür erfreue ich mich an so tollem Gebäck wie deinen Cookies ;o)
    Liebe Grüße,
    Daniela

  • Reply
    Kristine Schulz
    10. Januar 2015 at 9:39

    Super schöner Post, toller Blog! 🙂
    Liebste Grüße,
    Kristine von Kristy's Blog

    P.S. Auf meinem Blog läuft gerade eine Blogvorstellung! Ich würde mich sehr freuen, wenn du mitmachen würdest!
    Hier geht's zur Blogvorstellung!

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