Rezension: “Burger – Homemade Fast Food”

Wie Ihr bestimmt schon auf Instagram mitbekommen habt, hat mich vor kurzem das Buch* “Burger – Homemade Fast Food” von Blogg dein Buch erreicht. Ich hatte selbst schon länger damit geliebäugelt und habe mich deshalb rießig gefreut, als ich es endlich in den Händen halten konnte.

Mein Mann und ich sind leidenschaftliche Burger-Fans und dass obwohl ich wirklich kaum noch Fleisch esse. Da man ja oft beim Burger-Essen auf die Standards wie Cheeseburger oder den klassischen Hamburger zurück greift, sind wir immer auf der Suche nach neuere und ausgefalleneren Rezepten. In diesem Buch wurden wir fündig. (Keine Angst, auch die Klassiker findet ihr hier). Unser erster Test galt dem “Rheinish Burger”. Die Buns sind hier Laugenbrötchen und belegt wird er unter anderem mit Sauerkraut. Klingt erstmal komisch (auch ich war sehr skeptisch am Anfang), schmeckt aber tatsächlich fantastisch und sieht auch super aus:

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Hier das Rezept für Euch zum selbst ausprobieren:

Zutaten

(für 4 Burger)
4 Stk     Laugenbrötchen
4 Stk     Pattys
1 EL      Butterschmalz
4 EL      Sauerkraut
4 EL      scharfer Senf
12 Stk    Gurken

Für die Zwiebelkruste 

2Stk       Zwiebeln
60g         Butter
1 Prise    Zucker
4 EL        scharfer Senf
1 Stk       Eigelb
60g         geriebenes Toastbrot 
etwas Petersilie
Salz
Pfeffer

In diesem Buch findet Ihr ein tolles Rezept um die Laugenbrötchen und die Pattys selbst herzustellen. Die Laugenbrötchen haben wir aus Zeitmangel kurzerhand beim Bäcker geholt und die Pattys wie HIER beschrieben zubereitet (aber ohne Zwiebel).


Für die Zwiebelkruste um den Pattys schält Ihr die Zwiebel und schneidet sie in kleine Würfel. Die Butter in einer Pfanne zerlassen und die Zwiebel darin mit einer Prise Zucker glasig anschwitzen lassen. Zum Schluss noch den Senf hinzugeben und gut vermischen. Danach lasst Ihr alles kurz abkühlen. Weiter gehts mit Eigelb, Toast und Petersilie. Dies unter die Masse heben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 


Danach die Brötchen halbieren und in der Innenseite mit etwas Butter bestreichen. In einer Grillpfanne die Innenseiten goldgelb anrösten und anschließend zur Seite legen.


Die Pattys beidseitig mit Öl bepinseln und je 1 1/2 Minuten pro Seite in der sehr heißen Pfanne anbraten. Aus der Pfanne nehmen und die Oberseiten mit je 2 EL der Zwiebel-Senf-Mischung bestreichen, leicht andrücken und mit etwas Mehl bestäuben. Die Pfanne reinigen und danach die “belegten” Pattys erneut beidseitig für ca. 1 Minute anbraten. 


In der Zwischenzeit die unteren Brötchenhälften mit Sauerkraut belegen und die oberen Hälften mit Senf bestreichen. Die gebratenen Pattys mit der Zwiebelkruste nach oben auf dem Sauerkraut platzieren und mit Gurken belegen. Deckel obendrauf und fertig!


Steffis Blog37

Lasst es Euch schmecken!!!

Das Buch besteht aber natürlich nicht nur alleine aus den verschiedenen Burgern, sondern es startet mit einer großen Auswahl an verschiedenen Burger-Brötchen. Hier findet Ihr die klassischen Buns, aber auch Toast, Focaccia, Pide uvm. Das zweite Kapitel widmet sich dann den Burgern. Wie gesagt, neben den Klassikern gibts hier einiges zu entdecken, z. B. den “Pulled Pork Burger” oder “The Don”. Wir haben ja als erstes den “Rheinish Burger” ausprobiert und waren hellauf begeistert. Im dritten Teil findet Ihr leckere Saucen und Dips. Klasse fand ich das Rezept für die Caesar Mayo und die BBQ Sauce.

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Das vierten Kapitel widmet sich den so genannten Sides, sprich hausgemachte Pommes (French Fries), Country Wedges aber auch verschieden Salate – unter anderem auch der Klassiker “Coleslaw” (Krautsalat). Ganz besonders haben es mir hier die Sweet Potatoes angetan. Ein tolles Rezept, was einfach zu Hause gelingt und mit einem Dipp auch ohne Burger sehr lecker schmeckt. 
 
Ein weiters Kapitel sind die Pickles. Schon mal gehört? Ich das erste mal zu Hause als ich noch ein kleines Kind war. Ich schaute meine Mutter verwundert an als sie mich fragte “möchtest du zu deinem Abendbrot ein wenig Mixed Pickles?”. Wer es noch nicht kennt – es ist einfach gesagt eingelegtes Gemüse, was auch sehr lecker (wie bei mir damals zu Hause) zum Abendbrot schmeckt.
 
Was wäre ein leckerer Burger ohne eine gutes Getränk? Richtig! Auch hier findet Ihr im 6ten Kapitel des Buchs ein paar leckere Rezepte, unter anderem auch die klassische Limonade. 
 
Nun kommen wir zu meinem persönlichen Lieblingsteil – dem Nachtisch, welcher im letzten Kapitel zu finden ist. Was ist mir da wohl als erstes ins Auge gestochen? Natürlich der New York Style Cheesecake! Es gibt von ihm ja unglaublich viele Variationen. Einige davon habe ich schon ausprobiert, dieses Rezept will ich baldmöglichst mal testen. Mein persönlicher Favorit war der Salty Caramelized Banana Shake, den ich euch in einem weiteren Post mal etwas genauer vorstellen werde. Nur so viel sei verraten – man könnte dafür Bäume hochklettern!
 
Mein persönliches Fazit: 
Mich hat es sofort überzeugt. Tolle Rezepte und dazu ansprechende Bilder auf 168 Seiten. Alles  sehr einfach zum Nachmachen, auch wenn man nicht immer alle Zutaten dafür zu Hause hat. Meiner Meinung nach sticht es aus der Masse der Burger-Bücher ganz klar hervor. Deshalb für alle Burger-Hungrigen eine absolute Kaufempfehlung. Wer auf leckeres und vor allem selbstgemachtes “Fast Food” steht, findet hier eine gelungene Abwechslung zu den klassischen Burger sowie viele tolle weitere Rezepte zum nachmachen und sofort “verschlingen”.
 
 
Wenn ich Euch jetzt Lust auf mehr gemacht habe, könnt Ihr das Buch beim Hölker Verlag für 19,95€ HIER bestellen. An dieser Stelle auch nochmals vielen Dank an Blogg dein Buch und den Hölker Verlag, die mir das Buch zur Verfügung gestellt haben.

*Kooperation

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  • Ich liebe selbstgemachte Burger immer total, da kann Mc Donalds unc Co. (wo ich eh nicht mehr wirklich hingehe) einfach nicht mithalten, wenn dann nur Lokale wo die Inhaber die Burger auch selbst machen. Deshalb wäre das Buch definitiv auch etwas für mich. Finde es toll, dass dort so vieles angesprochen wird und es sogar Rezepte für den Nachtisch gibt.

    Den Burger den du gemacht hast, sieht auch sehr lecker aus. Kann mir sofort vorstellen, dass der super geschmeckt hat. Viel Spaß noch beim Ausprobieren der weiteren Rezepte 😉